26.08.2010:
PréFo/SeMo: Praktische Umsetzung
1. Situationsanalyse, Ausgangslage der Jugendlichen
Bei den Jugendlichen sollen Wachstumspotenzial und Fähigkeiten erkannt, neu entdeckt, gefördert und aufgebaut werden. Sie sollen wieder ein volles Ja zu ihrem Leben entwickeln und dabei ihre Selbstverantwortung wahrnehmen. Durch regelmässige Gespräche werden Defizite nicht nur aufgedeckt sondern in der Folge auch aufgearbeitet.
2. Schulische Lücken schliessen
An der gewerblichen und industriellen Berufsschule GIBS werden Wissenslücken in Deutsch und Mathematik aufgearbeitet (1 Tag pro Woche) und die theoretischen und praktischen Kenntnisse vertieft (Lernen lernen). Zusätzlich erhalten interessierte Jugendliche Lernunterstützung während des Programms.
3. Bewerbungstraining / -unterstützung
Durch das Erkennen von eigenen Stärken und Schwächen und durch das Erstellen von vollständigen Dossiers (Bewerbung als persönliche Visitenkarte) erlernen die Jugendlichen wichtige Elemente der Gestaltung, die Bedeutung des ersten Eindrucks sowie ein sicheres Auftreten bei Bewerbungsgesprächen durch Rollenspiele. Selbstverständlich wird auch Hand geboten bei der Lehrstellenrecherche und ein erfolgreiches Verhalten am Telefon eingeübt.
4. Informatik
Die Jugendlichen erhalten die wichtigsten Grundkenntnisse im Umgang mit Internet, E-Mail, MS Word vermittelt und wenden diese direkt praktisch an. Dadurch wird ein Höchstmass an Selbstständigkeit erreicht.
5. Sport
Durch kompetente Instruktoren lernen die Jugendlichen auf spielerische Art verschiedenste Sportarten kennen und finden oft auch Freude daran.
6. Arbeits-Ateliers
In verschiedenen Arbeits-Ateliers werden die Jugendlichen Schritt für Schritt an einen realitätsnahen Arbeitsalltag heran geführt. Dabei steht die Förderung von Basis- und aufbauenden Kompetenzen im Vordergrund.
Holzatelier:
Jugendliche verarbeiten den Werkstoff Holz sowie ähnliche Materialien. Dabei kommen sie in Berührung mit sämtlichen Schritten von der Konzeption über die Projektierung bis zur Lancierung eines neuen Produkts. Sie erlernen dabei den fachgerechten Umgang mit Maschinen als auch präzises Arbeiten.
Textilatelier:
Teilnehmende verarbeiten unter fachkundiger Anleitung hauptsächlich Textilien. Unter anderem werden hier Blachentaschen für den Verkauf hergestellt. Dabei wird auch das kreative Element im Entwurf von neuen Sujets gefördert.
Küchenatelier:
In diesem Arbeitsatelier erhalten Jugendliche Einblick in das Umfeld einer Grossküche. Selber Hand anlegen bei der Zubereitung von Mahlzeiten sowie Unterstützungsarbeiten gehören zum Alltag.
Jobatelier:
Allgemeine Unterhaltsarbeiten im und ums Haus machen einen wesentlichen Teil der Arbeit aus. Auch Fliessbandarbeit in einer marktwirtschaftlich orientierten Unternehmung gehört zu den Tätigkeiten in diesem Atelier. Teilnehmende erkennen, dass sogar Putzen Spass machen kann! |