Job Factory Freiburg
Ziel der Job Factory Freiburg ist es, junge Menschen, die auf der Suche nach einer Lehrstelle sind, langfristig in der Arbeitswelt zu integrieren. Dadurch erhalten Jugendliche die im Moment noch keine Lehrstelle haben, ihre Lehrstelle noch nicht angetreten oder ihre Lehrstelle abgebrochen haben eine Chance für eine Praktikumsstelle im ersten Arbeitsmarkt. Das Junior-Programm setzt sich aus einem Arbeitsplatz und der Begleitung zusammen. Alle Kosten bezüglich des Arbeitsplatzes werden von der Job Factory übernommen, die sich auf dem primären Arbeitsmarkt positioniert. Die Juniors werden auf gezielte und ergebnisorientierte Weise begleitet. Ziel ist es, dass der Junior sich an einem Arbeitsplatz angemessen und verantwortungsvoll zu verhalten weiß, um so seine Chancen zu verbessern, eine Lehrstelle zu finden. Die Kosten der Begleitung werden vom Kanton übernommen, um jedem Jugendlichen die bestmögliche Chance zu geben, eine Lehrstelle zu finden und so dem Ziel einer langfristigen Integration auf dem Arbeitsmarkt näher zu kommen. Das Job Factory-Konzept ist in die allgemeinen Maßnahmen des Kantons Freiburg zur Unterstützung Jugendlicher aufgenommen worden und ermöglicht den Jugendlichen dadurch eine Berufsausbildung ohne Unterbruch. Das Beispiel der Job Factory Basel AG zeigt, dass das innovative Konzept funktioniert.
Warum wir eine Job Factory Freiburg brauchen
Nach Angaben des Bundesamts für Berufsbildung und Technologie (BBT) konnten im Jahr 2010 über 7000 offene Lehrstellen wegen Mangel an geeigneten Bewerbern nicht besetzt werden. Dem gegenüber sind 10'000 Jugendliche in einem Zwischenjahr (Sozialjahr, Motivationssemester usw.) und ca. 10'000 Jugendliche sind ohne
Beschäftigung. 61 % dieser Jugendlichen haben gar nie eine Lehrstelle gesucht (siehe Lehrstellenbarometer).
Das grundlegende Problem sind jene Jugendliche, die nach Schulabschluss aus verschiedenen Gründen nicht bereit sind, eine Berufslehre zu beginnen. Zwischen Schule und Arbeitswelt ist für viele junge Menschen eine Lücke entstanden, die sie nicht mehr alleine überbrücken können.
Das Job Factory Unternehmensmodell will diese Lücke gezielt schliessen. Die Job Factory folgt dabei dem Social Entrepreneur-Ansatz, d.h. der Lösung der oben beschriebenen Herausforderungen mit unternehmerischen Mitteln und unter Mitwirkung der Akteure aus Politik, Sozialwesen und Wirtschaft.
Public Private Partnership (PPP) umfasst die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen der öffentlichen Hand und Privaten und ist ein Lösungsansatz zur effizienten Erfüllung öffentlicher Aufgaben (siehe PPP Schweiz). Die Job Factory in Basel ist der Beweis, dass eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den betroffenen Ämtern der Stadt Basel und der Privatwirtschaft sehr wohl möglich ist.
Nun gilt es dieses Modell zu multiplizieren. Die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Freiburg (Kostenträger
der Aufwendungen für das Coaching, die Bewerbungsunterstützung und den Nachhilfeunterricht der Juniors),
die Stiftung deStarts (Berufsintegrationskompetenz) und die Tri-Tii AG (marktwirtschaftliche Umsetzung) sind
die Hauptakteure dieser PP-Partnerschaft.
Die Voraussetzungen zum guten Gelingen sind gegeben – viele haben uns ihre Bereitschaft zur Mithilfe (sowohl
in finanzieller Hinsicht als auch mit Know-how) kundgetan – nun geht es darum, Nägel mit Köpfen zu machen!
Zukünftige Geschäftsbereiche
 |
PrintCenter verbunden mit dem InfoDesk |
 |
Coiffure |
 |
e-Biketaxi |
 |
Gastrobereich/Frischprodukte/
Catering/Events |
 |
Boutique/Spielwarentauschbörse/Kinderhüte |
 |
Suppenproduktion Kantonsschild Galmiz |
 |
Treuhand |
 |
Job Factory Cartonage-Atelier |
 |
Job Factory Baumschul- und Pflanzen-Atelier |
 |
Social Entrepreneurship-Kurs mit Dr. Florian Hoos |
|